
Dass Studenten fast immer einen leeren Geldbeutel haben, ist kein Gerücht. Studiengebühren, Miete, Telefon- und Internet-Kosten sowie das mittägliche Essen in der Kantine; da kommt schon Einiges zusammen. Weil das Studium meistens auch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, haben nur die wenigsten Zeit, tagsüber Geld zu verdienen. Daher beginnt nach den Vorlesungen und der Zeit des Lernens für viele Studenten die Zeit, in der sie arbeiten. Zweifelsohne ist Kellnern der weitverbreitete und beliebteste Job. Man ist unter Menschen, knüpft leicht Kontakte und kann neben der Bezahlung vom Arbeitgeber noch einige Euro an Trinkgeld einstecken. Dennoch ist der Kellner-Job nicht ganz frei von Nachteilen: Die teilweise langen Arbeitszeiten bis tief in die Nacht hinein fordern am nächsten Morgen ihren Tribut und haben schon so manchen Studenten die eine oder andere Vorlesung gekostet.
Doch es gibt auch noch etliche andere Möglichkeiten, abends nach dem Studium oder der Ausbildung Geld zu verdienen: Immer beliebter wird der Job als Croupier. Die attraktive Atmosphäre eines Kasinos reizt offenbar viele junge Menschen. Zwar ist für diesen Job eine umfangreiche Schulung nötig, die nicht jeder Bewerber erfolgreich besteht, dennoch versuchen viele ihr Glück, um schon bald des Nachts hinter einem Roulettetisch zu stehen und die Spieler wissen zu lassen, dass nichts mehr geht.
Neben Studenten nehmen auch immer mehr Menschen mit geringem Einkommen Jobs an, die sie abends oder nachts ausführen können. So kommt es, dass einige Menschen von Job zu Job fahren, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Zeitarbeitsfirmen können solche Jobs recht unkompliziert und schnell vermitteln. Auch hier variieren die Arbeitszeiten; zum Beispiel für Jobs in Lagerhallen und Produktionsstätten. Wer nachts arbeitet, bekommt meist deutliche Zuschläge auf den regulären Stundenlohn, sodass sich die Arbeit durchaus lohnen kann, der Wach- und Schlafrhythmus kommt dabei natürlich ordentlich durcheinander.
Die beliebtesten Jobs bei Studentinnen sind neben dem Kellnern Nachhilfe-Geben und Übersetzen. Einige arbeiten auch in Büros und tippen beispielsweise des Nachts Dokumente oder Aufnahmen ab. Wieder andere machen ihr Geld als Rezeptionistin oder Promoterin. In den letzten Jahren ist es zudem auch vorgekommen, dass Studentinnen sich sogar prostituieren, um ihr Studentenleben finanzieren zu können. Einige tanzen in Strip-Klubs, nehmen Filme auf, arbeiten unter Umständen sogar in einem Bordell. Ein Nebenjob für abends kann dementsprechend völlig unterschiedlich sein. Ganz gleich, was man macht, die allermeisten Studenten blicken nach Abschluss ihres Studiums sehr zufrieden und amüsiert auf ihre Studentenzeit zurück.
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